Pflegefachmann/PflegefachfrauDownload Flyer
 
Ausbildungsziel
Pflegefachmann
Pflegefachfrau

Zwei Jahre gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung, in der Azubis einen Vertiefungsbereich in der praktischen Ausbildung wählen.

Mit der Entscheidung für die Pflege alter Menschen oder für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen, kann ein gesonderter Abschluss in der Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erworben werden.

Ansprechpartner
Frau Griesbach amt. Fachleiterin
  E-Mail: F.Griesbach@bsz-gsc.de
  
   Tel.: 0371 67521-0

Die Ausbildung von jungen Fachkräften für den Dienst am und mit Menschen ist eine wichtige, herausfordernde Aufgabe. Dies erfordert eine gemeinsame Kooperation zwischen Theorie und Praxis u. a. mit Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Krankenhäuser, Kinderärzte.

Wir vermitteln Ihnen einen passenden Praxispartner zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages!

Dauer und Struktur
Gemäß § 6 PflBG dauert die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann unabhängig vom Zeitpunkt der staatlichen Abschlussprüfung in Vollzeitform drei Jahre. Sie besteht aus theoretischen und praktischen Unterricht und einer praktischen Ausbildung. Der Anteil der praktischen Ausbildung überwiegt.

Der theoretische und praktische Unterricht wird bei uns am BSZ für Gesundheit und Sozialwesen Chemnitz erteilt. Dazu wird ein schulinternes Curriculum entwickelt. Der Träger der praktischen Ausbildung trägt gemäß § 8 PflBG die Verantwortung für die Durchführung der praktischen Ausbildung einschließlich ihrer Organisation.

Aufnahme in die BFS
  1. Realschulabschluss oder
  2. sonstige zehnjährige allgemeine Schulbildung oder
  3. Hauptschulabschluss und eine erfolgreiche Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer
Inhalt der Ausbildung
Die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann vermittelt die für die selbstständige, umfassende und prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten Pflegesituationen erforderlichen fachlichen und personalen Kompetenzen einschließlich der zugrunde liegenden methodischen, sozialen, interkulturellen und kommunikativen Kompetenzen und der zugrunde liegenden Lernkompetenzen sowie der Fähigkeit zum Wissenstransfer und zur Selbstreflexion.
Die Pflege in diesem Sinne umfasst:
  1. präventive, kurative, rehabilitative, palliative und sozialpflegerische Maßnahmen zur Erhaltung, Förderung, Wiedererlangung oder Verbesserung der physischen und psychischen Situation der zu pflegenden Menschen
  2. Beratung und Begleitung in allen Lebensphasen
  3. Begleitung Sterbender

weiterlesen

Inhalt der Ausbildung
Nach § 5 Abs. 3 PflBG soll die Ausbildung insbesondere dazu befähigen:
  1. Die folgenden Aufgaben selbstständig auszuführen (Auszug):
    1. Erhebung, Feststellung des individuellen Pflegebedarfs und Planung der Pflege,
    2. Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses,
    3. Durchführung der Pflege und Dokumentation,
    4. Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege,
    5. ...
  2. ärztlich angeordnete Maßnahmen eigenständig durchzuführen, insbesondere Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation,
  3. interdisziplinär mit andern Berufsgruppen fachlich zu kommunizieren und effektiv zusammenzuarbeiten und dabei individuelle, multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen bei Krankheitsbefunden und Pflegebedürftigkeit zu entwickeln sowie teamorientiert umzusetzen.
Abschluss und Prüfung
  • Zwischenprüfung nach zwei Dritteln der Ausbildung, das Nichtbestehen hat keinen Einfluss auf die Fortsetzung der Ausbildung
  • staatliche Abschlussprüfung
Bewerbung
  • Bewerbungsschreiben
  • beglaubigte Kopie des letzten Schulzeugnisses
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • ein Passbild